Dienstag, 12. September 2017

Mal wieder ein kleines Lebenszeichen...

Oje, oje...
So lange war es noch nie so still auf dem Blog. Dabei gibt es schon einige Dinge, die es Wert sind, berichtet zu werden!

Aber ich konnte mich die letzten Monate nicht wirklich aufraffen, von all dem Neuen zu erzählen. Zumindest nicht in aller Ausführlichkeit.

Aber mal knapp zusammengefasst wenigstens Folgendes, mit dem Vorsatz noch genauer auf alles einzugehen:

Wir haben nun keine Meerschweinchen mehr, es gab zwei Vogelrettungsaktionen und einige Spendenauszahlungen.
Außerdem wohnen wir immer noch in unserer bisherigen Wohnung, wann wir umziehen können, steht noch nicht fest und wir erwarten Familienzuwachs, dieses Mal nur mit zwei Beinen ;-)

Vielleicht ist es gerade der letzte Punkt, der mich doch gedanklich und energetisch mehr in Beschlag nimmt als gedacht und es deswegen hier gerade so ruhig ist...

Ich kann nicht versprechen, dass sich das ändert, aber ich hoffe, dass ich auch zukünftig hin und wieder genug Zeit und Energie habe, um hier was zu schreiben :-)

Ich hoffe auf euer Verständnis und freue mich auf weitere Neuigkeiten von TSFA!

Liebe Grüße,
Karin

Sonntag, 23. April 2017

Wieder Zuwachs im Katzenland...

Auch dieser Post ist wieder längst überfällig.

Bonnys Tod hat mich sehr beschäftigt und mich vom Schreiben abgehalten. Und ich wollte erst Bonny die Ehre geben, bevor ich mich mit neuen Mitbewohnern befasse, aber ihren Nachruf habe ich immer wieder vor mir her geschoben.

Jetzt ist es aber soweit, ich darf Harry und Isabella, unsere beiden neuen Samtpfoten vorstellen! :-)
Sie wohnen bereits seit Anfang Februar bei uns, Bonny hat sie also auch noch kennen gelernt und da ging es ihr noch gut. Für uns war nicht absehbar, dass sich das innerhalb 1 1/2 Monate so schnell ändern würde, aber das ist das tückische an chronischer Niereninsuffizienz, es kann dann schnell zu Ende gehen.

Nun soll es aber hauptsächlich nur um unsere beiden Neuen gehen und natürlich auch, wie es dazu kam:

Bereits relativ kurz nach Fionas Tod schaute ich immer mal wieder in den Kleinanzeigen und auf Tierheimseiten nach einer britisch-Kurzhaarkatze. Wir hatten uns einfach in die Rasse und der Eigenheiten verliebt und Fiona fehlte uns sehr, trotz unserer drei anderen Katzen.
Ein Züchter kam für mich nicht in Frage, zum Einen wollte ich kein junges Kätzchen, das außerdem ohne zweiten gleichaltrigen Spielgefährten unglaublich gelangweilt wäre und den alten auf den Senkel gehen würde. Zum anderen ist es für mich nicht verständlich, warum Katzen "produziert" werden, solange bei uns und im Ausland die Tierheime, Kleinanzeigen voll sind mit Katzen zum Abgeben und in anderen Ländern quasi Massenmord an ungewollten Haustieren begangen wird.

Natürlich war mein Wunsch nach einer bestimmten Rasse sehr egoistisch, ich hätte ja auch jede andere Katze aufnehmen können und ich geriet immer mal wieder ins Schwanken, ob das überhaupt in Ordnung sei.
Aber ich hatte keinen Zeitdruck und wie oben beschrieben, ich wollte nur eine Katze aufnehmen, die nicht mehr länger in ihrem bisherigen Zuhause bleiben konnte.

Und dann, eines Tages, entdeckte ich diese beiden süßen:

Russell...

...und Luna
(bei diesem Bild schmolz ich einfach dahin... <3)

Ja, eigentlich hatte ich ja nur nach einer Katze gesucht und nun gab es diese beiden verständlicherweise nur im Doppelpack... Aber wir hatten ja bereits fünf Katzen, daher sollte das ja nicht das Problem sein... Und ja, langfristig höchstens vier Katzen...
Die beiden schienen mir einfach perfekt, denn Russell war bereits 14 und Luna 10 Jahre, sie waren keine Einzelkatzen, bei denen die Eingewöhnung vielleicht etwas komplizierter sein könnte, und sie waren einfach knuffig!
Sie sollten aus Allergiegründen abgegeben werden, aber nicht einfach an irgendwen und nicht ins Tierheim wenn möglich, was ich sehr verantwortungsvoll fand

Etwas zähneknirschend stimmte Martin einem Besuchstermin zu und so fuhren wir Mitte Oktober zu den beiden Katzen und ihrer damaligen Besitzerin.

Wir waren uns sehr sympathisch und die Besitzerin erzählte mir, dass sie enorm viele Anfragen bekommen hatte, was sicherlich nicht zuletzt dem "zu verschenken" geschuldet war. Viele von den Anfragen waren unseriös, offenbar hatten sich einige nicht mal den Beschreibungstext durchgelesen und fragten, wie alt die Kitten seien... Ich gab der Besitzerin noch auf den Weg, dass falls die beiden nicht bei uns einziehen würden, sie auf jeden Fall einen Schutzvertrag und eine Schutzgebühr verlangen sollte.

Das Kennenlernen mit den Katzen verlief nicht ganz so, wie wir uns das "vorgestellt" hatten. Als wir das erste Mal auf Fiona trafen, wuselte sie Martin vor den Füßen rum und erlangte so seine Aufmerksamkeit. Sie ließ sich auch überall streicheln und schnurrte inbrünstig dabei.
Ich denke wir und besonders Martin sind mit dieser Verstellung dort hin gekommen, was ja sehr unfair den Katzen gegenüber war.
Diese waren nämlich nicht so anbiedernd, kamen zwar, nahmen Leckerchen aus der Hand und ließen sich auch streicheln, aber sie waren eben keine Fiona.
Mittlerweile weiß ich auch, warum sie sich so verhalten haben: sie waren ja in ihrem Zuhause, in dem es ihnen gefiel und wir waren nur der Besuch, der kam und wieder ging. Warum hätten sie sich uns vor die Füße schmeißen sollen nach dem Motto "nimm mich mit!"?
Diese Erkenntnis erlangte ich allerdings erst später, als ich die Situationen mal miteinander verglich. Fiona fühlte sich mit den vielen anderen Katzen nämlich nicht wohl und sah bei uns wohl die Chance auf ein ruhigeres Leben, das sie ja auch bekam.

Naja, kurzum, wir sind wieder nach Hause gefahren und bereits auf dem Rückweg meinte Martin, dass es für ihn einfach zu früh nach Fionas Tod sei und Luna ihn an sie erinnern würde.
Es tat mir im Herzen weh, aber ich musste zugeben, dass es mir ein Stück weit auch so ging.
So sagte ich am nächsten Tag ab und hoffte, dass die beiden ein schönes Zuhause finden würden.

Hier hätte die Geschichte enden können, aber das würde ja nicht zur Überschrift passen... ;-)

Zwei Monate später meldete mir meine Kleinanzeigen-App, dass die Anzeige (da ich sie als Favorit markiert hatte) sich geändert habe. Ich schaute sofort nach, konnte aber keine Änderung feststellen, außer, dass sie wieder online war.
Ich fragte bei der Vorbesitzerin nach, ob sie die beiden noch nicht vermitteln konnte und sie verneinte. Sie fragte auch nochmal bei uns an, ob wir die Katzen nicht nehmen wollten, aber bei uns stand ein Umzug an (der sich bis heute noch verzögert) und ich wollte neuen Katzen nicht den Stress antun, zweimal in kurzer Zeit umzuziehen. Aber ich sagte ihr, dass sie sich in zwei Monaten nochmal melden könnte, da hätte unser Umzug vorbei sein sollen und dann wäre es ja vielleicht doch möglich.

Um ehrlich zu sein, rechnete ich nicht damit, aber ein Tag vor meinem Geburtstag im Januar kam dann tatsächlich die Anfrage, ob wir Russell und Luna bei uns aufnehmen würden, da es leider mittlerweile dringend mit der Abgabe sei.

So, das war für mich nun der Wink des Schicksals, ein drittes Mal werde ich den beiden nicht absagen, hatte ich mir vorgenommen.
Und ich legte mich sehr ins Zeug, um Martin zu überzeugen, habe ihn ganz lieb angebettelt und sogar Muffins mit Katzengesichtern drauf gebacken (schade, dass ich davon keine Fotos gemacht habe...).
Eigentlich wollte er nicht gleich zwei neue Katzen und wir hatten eine Diskussion, welche Tieranzahl noch "normal" sei...
Aber am nächsten Tag hat er doch zugestimmt und mittlerweile ist auch er froh darüber, dass er mir "erlaubt" hat, die beiden aufzunehmen ;-)

Am dritten Februar war es dann soweit, Russell und Luna wurden zu uns gebracht, zum Einen, damit die Vorbesitzerin das neue Zuhause auch sehen konnte, zum Anderen, damit der Abschied vielleicht leichter fiel.
Wir haben Bonny, Elli und Gato ins Wohnzimmer gesperrt und Russell und Luna durften schonmal den Rest der Wohnung beschnuppern, während wir den Schutzvertrag unterschrieben.

Die beiden Neuen waren so neugierig, was sich hinter der Wohnzimmertür verbarg, dass wir sie dann doch schon zu den anderen ließen. Ich hatte mit Knurren, Fauchen und ein paar Pfotenhieben gerechnet, aber es passierte quasi nichts davon!
Nur als Gato die neue Luna etwas zu sehr begutachten wollte, fauchte sie kurz und verzog sich erstmal unter das Meeri-Gehege.
Aber ansonsten gab es keine Auseinandersetzungen!
Ich war echt positiv überrascht, das scheint wohl doch am Charakter der BKH-Katzen zu liegen, denn auch Fionas Vergesellschaftung lief so extrem problemlos :-)

Und damit die Namen auch in unsere Reihenfolge passen, haben wir neue vergeben:

Russell wurde zu Harry und Luna zu Isabella.

Prinz Harry liebt es gemütlich...

...und ist ein richtiger Schmusebär

Und auch Isabella weiß, wo es bequem ist...

...und wie man sich in Pose wirft ;-)

Den beiden scheint es bei uns auch sehr gut zu gefallen, sie suchen unsere Nähe und liegen gerne bei uns auf der Couch (aber nicht auf dem Schoß).
Die Umstellung auf BARF-Futter ging auch relativ schnell und bei Isabella, die sowieso schon sehr groß ist (vorallem im Vergleich zu Fiona), müssen wir nun echt mit dem Gewicht aufpassen, denn sie hat bei uns 1,5 kg zugelegt... *ups*
Bei Harry wurden letztens die Blutwerte kontrolliert und seine Nierenwerte sind leider nicht so gut. Das heißt, dass er nun zweimal täglich die gleichen Tabletten bekommt wie Elli und zuvor auch Coco und Bonny bekommen haben (Rehmannia, chinesische Kräutertabletten). Aber wir hoffen, dass sich das noch sehr lange nicht bemerkbar machen wird.

Wir erfreuen uns jeden Tag an unseren neuen Bärchen und sind froh, dass es doch geklappt hat! :-)

Herzlich willkommen Harry und Isabella!

Samstag, 22. April 2017

Zwei Jahre TSFA!

Ein bisschen verpasst habe ich den zweiten Geburtstag meines Tierschutzprojektes...

Das ging aber auch wieder schnell!
Es freut mich sehr, dass ich immer noch sehr aktiv mein Projekt betreibe, auch wenn mal mehr und mal weniger Posts auf dem Blog zu finden sind, in Summe aber immerhin 127 Beiträge (mit diesem)!
Aber ich mache das ja nur so wie ich Zeit und Lust habe, es ist eben ein Hobby, auch wenn der Tierschutz meine Überzeugung und Lebenseinstellung ist.

Und auch dieses Mal möchte ich ein bisschen Statistik zum zweiten Geburtstag walten lassen:
Innerhalb der letzten zwei Jahre...

... wurden 239 gehäkelte Schlüsseltierchen vermittelt,
... haben 120 Spender insgesamt einen Betrag von 2.801,37€ gespendet,
... wurden 49 Tierschutzvereine und -organisationen mit Spenden unterstützt
... wurden 14 Tierarten zu Schlüsselanhängern gehäkelt (Katzen, Hunde, Meerschweinchen, Schweine, Vögel, Oktopusse, Affen, Elefanten, Schafe, Mäuse, Schildkröten, Kaninchen, Hühner und Küken)

Wirklich ein toller Erfolg! :-D

Ich freue mich auf das nächste Jahr mit Tierschutz für Alle und danke ganz herzlich allen Unterstützern und Spendern!

Freitag, 21. April 2017

Geldeingänge im März

Auch dieser Bericht ist schon etwas überfällig... Bonnys Tod hat mich doch sehr beschäftigt.

Trotzdem möchte ich es noch nachholen, denn der März war auch wieder erfolgreich mit 85,90€! :-)

Diese kamen durch folgende Spenden zustande:

+ 50€ hat mir meine Freundin Katja B. für ein Parfum gegeben, das ich nicht mehr haben wollte, sie aber nicht als Geschenk annehmen wollte. So hat sie mir einfach freiwillig und sehr großzügig was für die Spendenkasse gegeben :-)

+ 10€ bekam ich für eine Häkelkatze von Madeleine M.

+ 10€ gab es für das Auftrags-Häkelkaninchen "Paula" von Franziska D.

+ 10€ hat meine liebe Kollegin Martina gespendet, weil ich für ihre Miniatur-Deko-Gartenstühle Auflagen genäht habe ;-)

+ 5,90€ hat das Auftrags-Häkelschweinchen "Bonnie" von Julia N. eingebracht

Allen Spendern wieder ein herzliches Dankeschön! :-D

Spendenkassenstand 01.04.2017: 183,97€


Hier möchte ich noch die Auftragsarbeiten kurz vorstellen:

Paula-Original

Paula-Kopie


Superschön dekoriert, richtig einladend!


Bonnie-Original (rechts)

Bonnie-Kopie

Donnerstag, 20. April 2017

Abschied von Bonny

Nun wird es wirklich Zeit, aber obwohl es schon über einen Monat her ist, fällt es mir schwer, diesen Bericht zu schreiben.
Am 14. März war ein schwieriger Tag für uns, denn wir haben unser "Böhnchen" erlösen lassen.

Bereits einige Wochen zuvor baute sie immer mehr ab, hatte Probleme beim Fressen, wodurch sie immer weniger wurde. Sie bekam Schmerzmittel, Päppelfutter, Infusionen und homöopathische Spritzen, aber wir wussten, dass es nicht mehr lange so gehen würde. Ihr Miauen wurde zaghafter und klang mühevoll, sie kam nicht mehr immer mit auf die Couch, sie schnurrte nicht mehr, begann zu Niesen und am morgen ihres letzten Tages ließ sie den Schwanz hängen.
Als ich mit ihr zum Tierarzt fuhr, hatte ich noch die Hoffnung, dass ihr "Schnupfen" doch noch kuriert werden könnte, aber unser Tierarzt erklärte mir, dass die Schleimhäute aufgrund ihrer fortgeschrittenen chronischen Niereninsuffizienz entzündet waren und nicht mehr behandelbar sind.

Bei einer chronischen Niereninsuffizienz filtern die Nieren immer schlechter die Schadstoffe aus dem Blut heraus und das Blut reichert sich mit Harnstoff an. Im fortgeschrittenen Stadium tritt der Harnstoff an den Schleimhäuten aus und bildet mit dem Speichel Ammoniak, was zum einen unangenehm riecht und zum anderen eine ätzende Wirkung hat. Bei Bonny war es soweit, dass die Schleimhäute entzündet waren wegen des Ammoniaks und es hätte nichts mehr gegeben, was ihr geholfen hätte.

Um unserem kleinen Schatz weiteres Leiden und Schmerzen zu ersparen ließ ich sie gehen.
Wir hatten nichtmal vier Jahre zusammen und doch ist sie uns sehr ans Herz gewachsen. Vor gut drei Jahren stellte unser Tierarzt fest, dass die Nierenwerte erhöht sind und dank einiger Gegenmaßnahmen haben wir noch eine vergleichsweise lange Zeit zusammen.

Am 09. Mai 2013, als Bonny zu mir kam, sollte sie Coco Gesellschaft leisten, die nach Diesels Tod wieder einsam war. Coco und Bonny schmusten nie zusammen, aber sie haben sich doch gut verstanden, besonders der Umzug nach Mannheim mit mir hat sie zusammen geschweißt.
Damals war Bonny noch etwas schüchtern, sie hatte Angst vor zu schnellen Handbewegungen und lange Zeit lag sie immer nur neben, aber nicht auf einem. In den letzten Monaten ist sie dafür umso anhänglicher geworden, sich auf die Couch zu setzen bedeutete gleichzeitig, Bonny auf dem Schoß zu haben, wobei sie versuchte, gleichmäßig zwischen Martin und mir zu wechseln.
Bonny wollte überall dabei sein: beim Häkeln, beim Nähen, beim Puzzlen, überall hatte sie ihre Pfoten im Spiel, als treue Begleiterin ;-)
Sie war immer sehr geduldig, ließ sich bürsten und ihre Krallen schneiden, auch wenn sie es nicht mochte, ließ sich Medikamente, Spritzen und Infusionen einflößen. Außerdem konnte man auch mal ein paar Faxen mit ihr machen...

Ihre Tabletten gegen die Schilddrüsenüberfunktion und chronische Niereninsuffizienz hat sie übrigens immer anstandslos genommen, mehr sogar noch, sie hat sie morgens und abends regelrecht eingefordert. Also zumindest die Leckerchen, in denen die Tabletten versteckt waren ;-) Dafür hat sie sogar Männchen gemacht!

Bonny hatte ihre kleinen Eigen- und Besonderheiten, die sie besonders liebenswert machten.
Zum Beispiel begrüßte sie einen immer an der Wohnungstür und begleitete einen stets durch die Wohnung, was ihr den Spitznamen "Hündchen" eingebracht hatte. Da sie manchmal immer noch ängstlich war, z.B. bei lauten Geräuschen (und sei es nur ein Niesen oder Husten), nannten wir sie auch manchmal Hühnchen...

So manches Mal hat uns Bonny mit ihren Vorlieben was Essen angeht überrascht. Zum Beispiel hatten wir uns nichts dabei gedacht, einen Schokoladennikolaus auf dem Küchentisch zu lassen, erst am nächsten Morgen merkten wir, dass das keine gute Idee war. Ein aufgeschlitzter Rücken und ein ausgelutschter Kopf waren die Beweise, dass da jemand auf Schokolade steht (dass die überhaupt nicht gut für Katzen ist hat wohl nicht interessiert)... Oder sie hat mal Linsen von meinem Teller geschleckt in einem unbeobachteten Moment. Oder eine vegane Bratwurst, Cashewkerne, Nachos, Popcorn, ... Letztens hat sie sogar an einem Salatkopf geknabbert, den ich frisch gekauft hatte.
Ich glaube, Bonny hätte sich auch problemlos vegan ernähren lassen, aber daran habe ich mich bisher noch nicht getraut, gerade mit ihrer Erkrankung...

Ich kenne keine andere Katze, die die Angewohnheit hat, beim Trinken eine Pfote in den Wassernapf reinzustecken. Bei Bonny war dies normal und das hieß auch, dass sie in der Wohnung und auf allem, auf dem sie saß (z.B. uns) nasse Pfotenabdrücke hinterließ...

Bonny war eine unkomplizierte und einfache Katze. Sie stand nie auf teuren Schnickschnack und gab sich schon mit den einfachen Dingen zufrieden. Die schönsten Körbchen konnten sie nicht beeindrucken, dafür aber ein schlichter Pappkarton. Das brachte uns dazu, immer mal wieder "frische" Kartons aus dem Supermarkt mitzubringen, wenn die alten zu abgenutzt oder durch Gato versabbert waren (denn Gato mag die Kartons auch...).

Machs gut mein kleines Mädchen, wir werden uns irgendwann wiedersehen! <3


Bonny war immer dabei:
Beim Häkeln wurde sie manchmal aus Versehen mit Fäden bedeckt...

...was sie aber immer geduldig ertrug...

...die fertigen Häkelstücke begutachten...

Beim Nähen, zuerst Schnittmuster und Stoff ausschneiden...

...dann an der Nähmaschine selbst.

"Komm wieder nähen!"

...beim Kreuzworträtsel-lösen...

...beim Puzzlen (sie hielt die Teile warm)...

Kunststückchen für Leckerchen

Das Ziel immer im Blick ;-)

Bonnys "Hunde"blick

Bonny mit Coco in ihrer Kiste

Bonny mit Elli

Bonny mit Fiona

Bonny mit Gato

Wir werden dich nie vergessen!

Dienstag, 28. März 2017

Wildschweinchen Martin

Jetzt gibt es ein kleines Wildschwein namens Martin!

Der Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V. hat auf Facebook eine "Steckdosen-Namensversteigerungsaktion" gestartet, um Spenden für die Aufzucht der fünf kleinen Frischlinge zu sammeln.
Ich konnte nicht widerstehen und habe 50€ geboten, damit eins der männlichen Schweinchen Martin heißt. Und so ist es dann auch geschehen!

So sieht der Schweine-Martin aus:

Richtig putzig der Kleine... :-D

Ich fand die Idee richtig toll und Martin weiß, dass das eine Ehre ist und keine Beleidigung ;-)

Da ich das privat gespendet habe, taucht es hier nicht in der Spendenstatistik auf, aber ich wollte es doch mal erwähnt haben, vielleicht auch als Inspiration für andere Vereine oder Organisationen?!



Montag, 6. März 2017

Meine Freizeitbeschäftigung: Häkeln!

Ja, ganz sooo faul, wie die leere auf dem Blog vermuten lässt, war ich in den letzten Wochen gar nicht...
Also ich habe schon viel Zeit auf der Couch verbracht, aber nicht ohne Häkelzeug in der Hand! ;-)

Ich hatte mir vorgenommen, über Weihnachten mal den Wollvorrat drastisch zu reduzieren, aber wie sich heraus gestellt hat, ist das gar nicht so einfach...
Denn so ein Häkelkörbchen dauert seine Zeit, braucht gar nicht sooo viel Wolle wie gedacht und bevor man in Häkelkörbchen erstickt, muss man ja auch Abnehmer dafür finden ;-)

Deswegen stelle ich hier mal die gesammelten Kunstwerke vor, sowohl meine eigenen als auch die, die zur Abgabe stehen (siehe auch Reiter "Aktuell abzugeben"). Diese können für eine Spende von 25€ + ggfs. Versand erworben werden.

Dunkelblau, am Rand mittelblau, 
Innendurchmesser ca. 35cm, Außendurchmesser ca. 45cm


Grün, Durchmesser ca. 45cm


Beige-braun, Durchmesser ca. 40cm


Altrosa-creme, Durchmesser ca. 40cm


Rosa mit Plüschrand, Durchmesser ca. 40cm


Rot, Durchmesser ca. 40cm


Dunkelrot mit weißem Rand, Durchmesser ca. 35cm


Außerdem habe ich noch Auflagen für die geflochtenen Zeitungskörbchen gehäkelt, damit das Papier etwas geschont und die Haltbarkeit und Ansehnlichkeit verlängert wird...
Hier beweisen Bonny, Elli und Gato wieder mal, dass die selbstgemachten Bettchen super kuschelig und gemütlich sind :-)


Bonny beim Fotoshooting


Elli beim Mittagsschläfchen


Gato beim Testliegen